Wie die Walser die Region besiedelten
Die Walser siedelten in zuvor kaum genutzten Alpentälern, respektive deren hintersten Talabschnitten, oft über 1500 m ü.M. Sie gründeten ganzjährig bewohnte Höhensiedlungen, zunächst südlich des Monte Rosa im nördlichsten Piemont, auch im Val Formazza/Pomatt und in Bosco Gurin TI. Dann, über die Pässe in die Täler Graubündens einwandernd, erreichten sie Obersaxen im Bündner Oberland, das Rheinwald und die Landschaft Davos. Von diesen „Stammkolonien“ aus besiedelten sie die umliegenden Gebiete bis ins St. Galler Rheintal, das Liechtensteini¬sche und die vorarlbergischen Walsertäler. Die Landnahme erfolgte im Osten bis zur Walserschanze bei Oberstdorf (D) und Galtür im Tirol.